Bild nicht gefunden.

Erfahrungsberichte aktueller und ehemaliger Azubis


Bericht von Daniel Neu, ehemaliger Azubi zum Industriemechaniker

Hallo,
mein Name ist Daniel und ich erlernte hier im Unternehmen den Beruf des Industriemechanikers. Meine Ausbildung dauerte 3 ½ Jahre und lief im dualen System ab, das heißt einige Wochen im Schuljahr war ich in der Berufsschule, aber den Großteil im Betrieb.

Hier im Unternehmen ist mein Aufgabengebiet weit gefächert. Zu meinen Aufgaben gehören die Instandhaltung und Wartung von unseren Kläranlagen, Wasserwerken, Gasregelstationen sowie fernwärmetechnischer Anlagen. Weitere Aufgabenbereiche bei uns im Unternehmen sind der Rohrleitungsbau, die Wartung unseres Leitungsnetzes, die Leck- und Rohrbruchsuche sowie das Steuern und Regeln von technischen Anlagen.

Die ersten beiden Jahre meiner Berufsausbildung fanden in Kooperation mit der Ausbildungsstätte von Vattenfall Europe Generation in Boxberg statt. In der Grundausbildung lernte ich das klassische Metallhandwerk Feilen, Sägen und Bohren kennen. Anschließend, wenn man dies beherrscht, geht es in das Maschinenkabinett, wo einem Kenntnisse im Drehen und Fräsen gelehrt werden. Ein weiterer Schwerpunkt ist die Schweißer-Ausbildung im E-Hand-, Autogen-, MAG-und WIG-Schweißen. Den Abschluss der Grundausbildung bildete ein mehrwöchiger Montage- und Demontage-Lehrgang von Kupplungen, Getrieben und Lagern. Ab dem dritten Lehrjahr ging ich in den Betriebseinsatz, wo ich die Abteilungen Trinkwasser, Fernwärme, Gas und Abwasser durchlief.

Mit den Stadtwerken Weißwasser als Ausbildungsbetrieb war ich sehr zufrieden, wegen der vielseitigen Aufgabenbereiche in die man eingesetzt wurde. Ein anderer Grund ist das gute Arbeitsverhältnis mit Geschäftsführung, Vorgesetzten und Arbeitskollegen.

Wer sich ebenfalls für diesen Beruf mit vielseitigem Aufgabenbereich interessiert, sollte sich auf jeden Fall hier bewerben!

Bericht von Manuel Bläsche, ehemaliger Azubi zum Industriekaufmann

Die Praxis – Die Aufgaben in der Ausbildung zum Industriekaufmann:

 

 

1. Einsatzgebiete in der Ausbildung

Die Einsatzgebiete in der Ausbildung zum Industriekaufmann sind sehr vielfältig. Vor allem auch durch die Zusammenarbeit mit Vattenfall, wurden  verschiedene Lerninhalte aus der Berufsschule, wie z. B. im Lager, in die Praxis umgesetzt. Dazu aber später mehr.

In meiner Ausbildung durchlief ich verschiedene kaufmännische Bereiche. Dazu gehörten:

Der Kaufmännische Service: Dieser ist für alle finanztechnischen Belange des Unternehmens zuständig und umfasst alle Aufgaben von der Abrechnung, Zahlung, Überwachung, Optimierung bis hin zur Planung und Beschaffung aller kaufmännischen Prozesse im Unternehmen.

Der Stab: Ist die Schnittstelle von verschiedenen Bereichen und ist der Geschäftsführung untergeordnet.

Die Kundenbetreuung: Die Kundenbetreuung der SWW betreut die Kunden bei sämtlichen Anliegen, welche für eine reibungslose Versorgung des Kunden notwendig sind. Hierzu gehören zum Beispiel eine Produktberatung sowie der Abschluss von Versorgungsverträgen, die Entgegennahme von Kundenreklamationen, das Erstellen von Jahresverbrauchsabrechnungen und die Vermeidung von Zahlungsausfällen.

Die Technischen Dienste: Diese ist eine funktionale Abteilung mit Hauptschwerpunkt auf spartenübergreifende Investitionen, mobile Entsorgung, Hausanschlusswesen und Dokumentation.

Um ein besseres Verständnis für die gewerblichen Abteilungen zu entwickeln, werden auch die Bereiche Trinkwasser/Gas/Fernwärme, Abwasser und der Bereich Strom durchlaufen.

Alle Abteilungen arbeiten eng miteinander zusammen, um einen reibungslosen Ablauf aller Prozesse zu gewährleisten.

2. Zusammenarbeit mit Vattenfall

Die Zusammenarbeit mit Vattenfall gestaltete sich sehr konstruktiv. Man kann es sich so vorstellen, dass man ca. ein halbes Lehrjahr die Abteilungen von Vattenfall, wie z. B. das Lager oder das Marketing, durchläuft. Das andere halbe Lehrjahr ist man in den verschiedenen Abteilungen der Stadtwerke Weißwasser GmbH eingesetzt. Dies geschieht bis zum Ende des 2. Lehrjahres. Somit erkennt man zum einen, wie es in anderen Unternehmen abläuft und zum anderen kann man viel daraus lernen. Außerdem bietet Vattenfall viele interessante und weiterbildende Seminare an, wie z. B. das Englisch-Seminar. Dieses findet einmal im Monat statt und endet nach ca. 9 Monaten mit einer schriftlichen sowie einer mündlichen Prüfung aus London. Mit dem Bestehen der Prüfung bekommt man ein hoch anerkanntes Zertifikat und hat einen Nachweis für seine neuen sprachlichen sowie schriftlichen Englischkenntnisse. Klingt vielversprechend, oder?

3. Typische Aufgaben eines Industriekaufmannes

Eine typische Aufgabe in meinem Alltag  als Industriekaumann war die Kommunikation mit Kunden, Lieferanten oder Geschäftspartnern. Daraus resultierten  viele andere Aufgaben, z. B. die Arbeit mit Office-Anwendungen und die Übernahme von Aufgaben aus den verschiedenen Bereichen, die hauptsächlich mit dem Programm "SAP" bearbeitet werden. Im "SAP" werden beispielsweise Rechnungen geschrieben und gebucht, Bestellungen getätigt, Kundendaten verwaltet und diverse andere Dinge erledigt. Natürlich gehörte es wie in jedem Beruf dazu, Ordnung zu bewahren und seine aufgetragenen Aufgaben mit Zufriedenheit zu erfüllen.

4. War es eine gute Entscheidung sich die Stadtwerke Weißwasser als Arbeitgeber auszusuchen?

Ja, es war eine gute Entscheidung. Warum? Ganz einfach: alle Kollegen, die du hier hast, sind von Anfang an freundlich zu dir und wenn man eine Frage hat, wird einem sofort geholfen. Das Arbeitsklima ist super, man wird gleich als Azubi gefordert und sofort in die produktive Arbeit mit eingebunden. Die Aufgaben machten sehr viel Spaß und man konnte stets seinen Wissensstand erweitern. Somit kamen  auch immer wieder neue, verschiedene, umfangreiche und vor allem interessante Aufgaben dazu.

Für mich persönlich war es die beste Entscheidung, die ich dahingehend treffen konnte und ich bin dankbar, dass mir die Chance gegeben wurde, meine Ausbildung hier absolviert zu haben!

Bericht von Bruno Hoffmann, Azubi zum Elektriker für Automatisierungstechnik

Ich bin Bruno Hoffmann, 17 Jahre alt und seit 2016 in einer Ausbildung zum Elektroniker für Automatisierungstechnik bei den Stadtwerken Weißwasser.

Nachdem ich meine Bewerbung, welche ich so geschrieben habe wie wir es in der Schule gelernt haben, abgeschickt habe, dauerte es nicht lange und ich wurde zum Einstellungstest eingeladen. Dieser hat mir persönlich wesentlich besser gefallen als bei anderen Unternehmen, da ich wirklich gut zurecht gekommen bin, auch dank guter Vorbereitung.

Das Bewerbungsgespräch bei den Stadtwerken war für mich das angenehmste von allen, die ich geführt habe. Die Situation war sehr angenehm. Damit meine ich die Sitzordnung und auch die Stimmung untereinander, welche ich sonst als nur sehr angespannt kannte! 

Nachdem ich die Stelle bekommen habe, ging es für mich in einen Einführungstag bei den Stadtwerken und eine Kennenlernwoche bei Vattenfall, bei denen ich auch ausgebildet werde. Die Kennenlernwoche mit den anderen Auszubildenden war sehr hilfreich um bei der Ausbildung von Anfang an ein gutes Arbeitsklima haben!

Der Einführungstag war sehr hilfreich, denn es gab Informationen zu allen möglichen Sachen, die man als Schulabgänger und unerfahrener "Arbeiter" noch nicht kennt, z.B. den Versetzungsplan oder Informationen zum Urlaub. Abgesehen von diesem Gespräch gab es zusätzlich eine Mappe mit allen wichtigen Informationen zusammengefasst, die Vorstellung unserer Patenschaft bei den Stadtwerken, ein leckeres Mittagessen und eine Führung durch die einzelnen Stationen der Stadtwerke in Weißwasser.

Mein erstes Lehrjahr verbringe ich eigentlich komplett in der Ausbildungsstätte von Vattenfall in Boxberg und in der Berufsschule, wobei ich ab und zu natürlich auch bei den Stadtwerken bin, z.B. wenn ich meinen Urlaub anders legen möchte, als die Auszubildenden von Vattenfall.

Im zweiten Lehrjahr werde ich einen geplanten Betriebseinsatz bei den Stadtwerken haben und das dritte Lehrjahr werde ich komplett bei den Stadtwerken in Weißwasser verbringen.

Meine Erfahrungen, die ich bis jetzt bei den Stadtwerken gesammelt habe, sind eigentlich nur positiv. Die Atmosphäre untereinander ist sehr familiär, die Kollegen sind sehr nett, es gibt abwechslungsreiche Angebote wie das Veolia Sportfest oder ein Azubi-Bowling!