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15 Jahre Veolia in Weißwasser

Der international tätige Umweltdienstleister Veolia pflegt Kooperationen mit Kommunen seit über 160 Jahren.

Die Strategie der partnerschaftlichen Zusammenarbeit verfolgte die Veolia-Gruppe auch vor 15 Jahren mit der Beteiligung ihres Tochterunternehmens Veolia Environnement Lausitz GmbH an das bis dahin rein kommunale Stadtwerk in Weißwasser (2002). „In Weißwasser bewahrte der Einstieg von Veolia das Unternehmen vor der Insolvenz“, weiß Julien Mounier, Geschäftsführer und Direktor des Geschäftsbereichs Energie bei Veolia Deutschland. „Die erhofften Effekte der Partnerschaft waren Synergien, der Zugewinn von Know-how, eine Steigerung der Wirtschaftlichkeit und die Verbesserung der Dienstleistungsqualität. Diese Hoffnungen haben sich erfüllt. Mit einem dreistufigen Strategieplan sorgte und sorgt Veolia bei beiden Stadtwerken für eine stabile und erfolgreiche Zukunft.“

Umbau der Stadtwerke in drei Etappen

Oberste Priorität hatte für Veolia immer die Gewährleistung der Versorgungssicherheit. In den Jahren vor der Kooperation wurden bei den Stadtwerken Weißwasser kaum Investitionen getätigt. Probleme in der Versorgung sowie häufige Störungen waren dadurch vorprogrammiert. Mit Veolia kamen auch die notwendigen Investitionen: Seit dem Einstieg investieren die Stadtwerke Weißwasser rund 3,2 Millionen Euro pro Jahr in Netze und Anlagen.

Ein weiterer Schwerpunkt war die Optimierung von Arbeits- und Geschäftsprozessen. Anders als andere große Unternehmen versteht Veolia unter Prozessoptimierung nicht Personalabbau: „Das Ziel von Veolia war, ist und wird immer sein, die Stadtwerke vor Ort zu stärken“, bekräftigt Julien Mounier. „Wir wissen, dass Veränderungen im ersten Schritt Ängste bei der Belegschaft hervorrufen. Damit diese erst gar nicht entstehen bietet Veolia daher bei größeren Veränderungen immer eine Arbeitsplatzgarantie an“ ergänzt der Geschäftsführer. Laufen die neuen Prozesse dann rund, so profitieren alle davon. Bei den Stadtwerken Weißwasser wurden dank neuer Geschäftsfelder in den letzten Jahren sogar 15 Arbeitsplätze geschaffen.

Dank dem Know-how der international tätigen Gruppe entsprechen die Prozesse heute international anerkannten Standards. So sind die Stadtwerke Weißwasser seit mehreren Jahren nach den strengen ISO-Kriterien im Bereich Qualitäts- und Umweltmanagement, Arbeitssicherheit, Energiedatenmanagement und dem technischen Sicherheitsmanagement (TSM)  geprüft und zertifiziert.

Diese bescheinigte Qualität spiegelt sich in den Ergebnissen der Kundenzufriedenheitsanalyse von 2014 wider: über insgesamt 400 Privatkunden der Stadtwerke haben ihren Stromversorger bewertet. Die Ergebnisse können sich sehen lassen. 78 Prozent zufriedene Kunden bei den Stadtwerken Weißwasser – so eine Zahl können sich andere Versorgungsunternehmen nur wünschen. 

Ein weiterer positiver Effekt der guten betriebswirtschaftlichen Führung: Es stehen Ressourcen zur Verfügung, um neue Dienstleistungsbereiche erfolgreich zu entwickeln. Keine Selbstverständlichkeit, so Julien Mounier: „Die Kunst ist es, auch in einer Region mit demografischem Rückgang zu wachsen. 

Dass dies mit Veolia möglich ist, haben wir in Deutschland mehrfach bewiesen.“ Die Überschrift dieser Strategie lautet: „Vom Versorger zum Dienstleister“. Die Stadtwerke Weißwasser beschäftigen sich seit Jahren mit dem Thema und können konkrete Projekterfolge vorweisen. 

Starke Stadtwerke nützen Allen

Dass die Stadtwerke Weißwasser seit Jahren erfolgreich und wirtschaftlich agieren, hat weitere Vorteile: So ist das Unternehmen ein wichtiger Arbeitgeber in der Lausitz und unterstützt und verbessert die Standortbedingungen regionaler Firmen. Zudem profitieren die ansässigen Vereine und Partner vom Engagement durch Sponsoring, wie zum Beispiel bei den Lausitzer Füchsen in Weißwasser, bei dem Veolia sein jährliches Engagement verstärkt.

Betrachtet man die Zukunft, stehen neue Herausforderungen bevor: Themen wie die Energiewende, der Umbau des Energiesystems sowie die Transformation durch die Digitalisierung treiben die Stadtwerke. Doch mit Veolia arbeitet man schon heute für morgen.

Durch die umfassenden Kompetenzen der Gruppe, darunter das Netzwerk mit mehreren Stadtwerken in Deutschland, steht eine hervorragende Expertise zur Verfügung, von der die einzelnen Standorte profitieren und die ihnen dabei hilft, diese Herausforderungen aktiv und erfolgreich zu bewältigen.

Anzeige im Weißwasseraner Wochenkurier vom 3. Juni 2017