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Notwendigkeit von Rückstauklappen

Sind diese unerlässlich?

Mit einem eindeutigem „Ja“ beantwortet Stefan Przymosinski als Geschäftsführer der Stadtwerke Weißwasser diese Frage. „Die Schmutz- und Regenwasserkanäle in Weißwasser und den Gemeinden des Wasserzweckverband Mittlere-Neiße Schöps (WZV) sind auf gewisse Abwassermengen ausgelegt. Mit Blick auf das außergewöhnliche Starkregenereignis in Weißwasser kommt es vor, dass sich das Abwasser (Schmutz- und Regenwasser) in dem Kanal anstaut, ebenso können Verstopfungen dazu führen“.

Dieser Einstau ist bis zur Deckeloberkante vom Kanal, also bis zur Straßenoberkante, bei gewissen Ereignissen normal. Wenn das Wasser eingestaut ist, drückt es dann in die Grundstücksentwässerungen zurück und kann so durch alle Öffnungen, die unterhalb der Straßenoberfläche liegen, austreten. Jeder der das schon mal erlebt hat, der weiß, dass er dies nicht nochmal erleben möchte. Schon bei einem Rückstau durch Regen ist dies keine schöne Situation, jedoch noch unangenehmer, wenn der Rückstau durch Verstopfung verursacht wurde. In diesem Fall tritt das unverdünnte Abwasser durch die Öffnungen in ihrem Haus aus und läuft in den Keller, ggf. gar in die Wohnung im Untergeschoss.

Um solche Fälle zu vermeiden, hat die Stadt Weißwasser in der Schmutzwassersatzung (§18) und der WZV in der Abwassersatzung (§17) vorgeschrieben, dass Schmutzwasseraufnahmeeinrichtungen der Grundstücksentwässerungsanlagen vom Grundstückseigentümer auf seine Kosten gegen Rückstau gesichert werden müssen. Dies ist auch aus versicherungstechnischen Gründen notwendig. Die Stadtwerke Weißwasser empfehlen daher aus gegebenem Anlass dringend zu überprüfen, ob die erforderlichen Rückstauklappen eingebaut sind oder dies zeitnah abzusichern. Zur Art und Weise einer passenden Rückstausicherung zu ihrer Grundstücksentwässerung wenden Sie sich an das Team der Stadtwerke oder ein entsprechendes Fachunternehmen für Hausinstallationstechnik.