SWW nutzt Digitalisierung für mehr Arbeitssicherheit

Projekt von SWW-Azubis mit „Goldenem Sicherheitsschuh“ von Veolia ausgezeichnet.

SWW-Projektgruppe mit goldenem Sicherheitsschuh


„Jugend für unsere Sicherheit“


Die Stadtwerke Weißwasser GmbH (SWW) nutzt die Möglichkeiten der Digitalisierung verstärkt, um die Arbeitssicherheit der eigenen Mitarbeiter weiter zu erhöhen. So entwickelte eine Arbeitsgruppe, bestehend aus mehreren Auszubildenden bei SWW, ein Projekt mit dem Ziel, die Arbeitssicherheit durch Einsatz digitaler Werkzeuge zu erhöhen. Das Projekt "Jugend für unsere Sicherheit" wurde nun im Geschäftsbereich Energie von Veolia Deutschland mit dem "Goldenen Sicherheitsschuh" ausgezeichnet.

"Schon zu Beginn meiner Ausbildung wurde mir die Wichtigkeit von Arbeitssicherheit vermittelt. Leider passieren, vor allem durch Unaufmerksamkeiten der Betroffenen, weiterhin vereinzelt Arbeitsunfälle. Hier wollten wir ansetzen und den Kolleginnen und Kollegen bei SWW das Thema Arbeitssicherheit wieder stärker ins Bewusstsein bringen. Dazu haben wir einen Newsletter entwickelt, der zweiwöchentlich per E-Mail und als SMS an alle SWW-Mitarbeiter verschickt wird. Dort greifen wir aktuelle Themen auf, etwa die Wichtigkeit einer Grippeschutzimpfung im Herbst, die Achtsamkeit bei glatten Straßen und Gehwegen im Winter und aktuell den Schutz vor Zeckenbissen. Dabei geben wir zudem wertvolle Tipps und Hinweise, welche die Arbeitssicherheit betreffen", erläutert SWW-Azubi und Projektbeteiligter Julian Peters die Grundidee des Projekts.

Im aktuellen Jahr 2017 haben die Stadtwerke Weißwasser noch keinen meldepflichtigen Arbeitsunfall zu verzeichnen. "Wir freuen uns natürlich sehr, dass wir mit unserem Projekt und dem Einsatz der digitalen Medien dazu beitragen konnten", erklärt Peters. Damit es weiterhin bei null Arbeitsunfällen bleibt, werden die jungen SWW-Azubis das Projekt weiterführen.

Auch in der Veolia-Gruppe hat das Thema Arbeitssicherheit eine herausragende Wichtigkeit. Mit dem "Goldenen Sicherheitsschuh", einem Preis, der jährlich von Veolia Deutschland vergeben wird, werden alle Mitarbeiter der Veolia-Gesellschaften angeregt, sich mit Arbeitssicherheits-Projekten zu bewerben. In diesem Jahr konnte das SWW-Projekt den goldenen Sicherheitsschuh nach Weißwasser holen. In Berlin wurden die jungen SWW-Kollegen ausgezeichnet und erhielten einen neben dem goldenen Sicherheitsschuh auch 1.000 Euro Preisgeld zur Fortführung des Projektes. Zudem bekamen die SWW-Azubis bereits die Gelegenheit, das Projekt in der Veolia-Zentrale in Paris einem hochbesetzten Publikum vorzustellen.

"Die positive Resonanz freut uns sehr und wir sind motiviert, das Projekt fortzuführen und auszubauen. Die Digitalisierung bietet viele neue Möglichkeiten, die wir nutzen wollen. Und natürlich freuen wir uns mit gutem Beispiel voranzugehen und aufzuzeigen, wie die Digitalisierung im positiven Sinne genutzt werden kann, erklärt SWW-Mitarbeiter Mark Strobl. Strobl, ausgebildet bei SWW und seit einigen Jahren fester Teil der SWW-Belegschaft, begleitet die jungen Auszubildenden bei diesem Projekt und gibt Ihnen wertvolle Hinweise.

Auch die SWW-Geschäftsführung steht voll hinter diesem Projekt und unterstützt die jungen Kollegen seit der ersten Ideen-Runde. "Die Themen Arbeitsschutz und Digitalisierung haben bei den Stadtwerken Weißwasser höchste Priorität. Mich hat begeistert, wie gut die jungen Auszubildenden beide Themen miteinander verknüpft haben und so eine ideale Anwendung erreichen konnten. Die Geschäftsführung wird das Projekt auch weiterhin voll unterstützen und den jungen Kollegen die nötige Zeit und Ressourcen zur Verfügung stellen", zeigt sich SWW-Geschäftsführerin Katrin Bartsch zufrieden mit dem Projekt.