SWW hält Strompreise für 2016 stabil

Kunden der Stadtwerke Weißwasser GmbH profitieren von stabilen Strompreisen für 2016.

Stabiler Strompreis trotz höherer staatlicher Abgaben

Gute Nachrichten für alle Stromkunden der Stadtwerke Weißwasser GmbH (SWW): Trotz der Erhöhung von staatlichen Preisbestandsteilen halten die Stadtwerke den Strompreis für ihre (Privat-)Kunden im Jahr 2016 stabil. Ebenfalls unverändert bleibt der Strompreis für die SWW-Gewerbekunden.

Trotz eines Rekordniveaus von staatlichen Belastungen am Strompreis kann SWW die Preise stabil halten. So stieg zu Jahresbeginn die EEG-Umlage auf ein neues Rekordhoch. Doch nicht nur die EEG-Umlage, auch andere staatliche Umlagen und Abgaben wurden zum Jahreswechsel angehoben. Die Umlageerhöhungen von insgesamt brutto 0,72 Cent je Kilowattstunde sorgen bei vielen Versorgern für steigende Strompreise. Denn der Anteil, den eben diese Preisbestandteile am Gesamtstrompreis ausmachen, beträgt mittlerweile laut einer aktuellen Berechnung des Branchenverbandes BDEW rund 52 Prozent – und hat damit maßgeblichen Einfluss auf die Preisgestaltung.

Da SWW die Energiebeschaffung in den letzten Jahren immer weiter optimiert hat, profitieren die Kunden von gesunkenen Großhandelspreisen. Die Kostensteigerungen durch staatliche Umlagen und Abgaben werden zum Teil durch die optimierte Energiebeschaffung aufgefangen. Den anderen Teil gleicht SWW aus– und kann somit die Preise für ihre Kunden im Jahr 2016 stabil halten.

Weiterführende Informationen:
Die staatlichen Belastungen auf den Strompreis für Haushaltskunden liegen nach Angaben des Bundesverbandes der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW) im Jahr 2015 mit 52 Prozent weiterhin auf einem Rekordniveau. Die staatlich vorgegebene Umlage zur Förderung Erneuerbarer Energien (EEG-Umlage) liegt in 2016 bei 6,354 Cent je Kilowattstunde und ist damit um drei Prozent gestiegen. Die Umlagesumme zur Förderung des Ausbaus der Erneuerbaren Energien nach dem Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) liegt insgesamt bei etwa 22,9 Milliarden Euro. Auch die Kosten für die Stromnetze steigen aufgrund der Energiewende und des Ausbaus der Stromnetze an. Laut BDEW setzte sich der Strompreis 2015 durchschnittlich zu 52% aus staatlich vorgegebenen Abgaben (Steuern, Umlagen, Abgaben), zu 23% aus den Netzentgelten und zu 25% aus Kosten für Stromerzeugung und Vertrieb zusammen.