Neue Rechengutpresse für die Kläranlage Weißwasser

Maßnahme Teil der laufenden Investitionen von SWW.

Höhere Energieeffizienz und geringere Betriebskosten

Seit Mitte der Woche arbeitet eine neue Rechengutpresse in der Kläranlage Weißwasser und ersetzt damit die bisherige, welche 23 Jahre lang im Einsatz gewesen ist. Durch die höhere Energieeffizienz und einer besseren Leistung der neuen Rechengutpresse können die laufenden Kosten der Kläranlage gesenkt werden. Dadurch amortisiert sich die Investition nach wenigen Jahren.

Die Investitionskosten belaufen sich auf ca. 20.000 EUR. Das beinhaltet zum einen die Anschaffung des neuen Gerätes als auch die Eigenleistungen der SWW-Mitarbeiter, etwa für Demontage und Montage, den elektrischen Anschluss, Steuerung und Anschluss an die Brauchwasseranlage. „Die bisherige Rechengutpresse hat nach über 23 Einsatzjahren verständlicherweise Verschleißerscheinungen. Daher ist es notwendig und sinnvoll, dass wir im Rahmen unserer regelmäßigen Investitionen die Rechengutpresse ersetzen. Von der höheren Effizienz und den geringeren Betriebskosten profitieren sowohl wir als auch unsere Kunden“, erläutert René Marko, Sachgebietsleiter Strom/Abwasser bei SWW.

Das sogenannte Rechengut sind Grobstoffe, die aus dem Abwasser entfernt werden müssen. Das beinhaltet alle Feststoffe, die der Mensch oftmals unerlaubterweise in die Kanalisation geleitet hat. Das Rechengut geht als Sondermüll in die Verbrennung. Aus diesem Grund ist es wichtig, den Wassergehalt im Rechengut so weit wie möglich zu reduzieren, da vorhandenes Wasser mitverbrannt und letztlich mitbezahlt werden muss. Diese Aufgabe leistet die Rechengutpresse.